ZUKÜNFTIGES

04.03.18

GlobalEAR Arktis

GlobalEAR Arktis

GlobalEAR Arktis – Licht ins Dunkel
El Perro Andaluz & Arktisk Sinfonietta
Konzert
4. März 2018 | 19.30 Uhr

Neue Musik aus Dresden fusioniert mit dem nördlichsten Kammerorchester der Welt.

Das Ensemble für aktuelle Musik El Perro Andaluz aus Dresden präsentiert gemeinsam mit der Arktisk Sinfonietta aus Tromsø (Norwegen), das nördlichste Kammerorchester der Welt, Musik von jenseits des Polarkreises. GlobalEAR Arktis – Licht ins Dunkel überschreitet nicht nur geographisch, sondern auch stilistisch Grenzen. Anleihen aus klassischer Musik, Jazz und Rock treffen unvermittelt auf knarzige Avantgardeklänge, Live-Elektronik auf traditionelle Folklore. Visuelle Elemente vermitteln ein Bild von der Weite der Arktis und von der Skurrilität des trockenen norwegischen Humors.

Der Abend ist eine einmalige Gelegenheit, die unvergleichbare Klangsprache der nordischen Komponisten zu erleben!

Musik und Videos von Steingrímur Rohloff, Rolf Wallin, Lars Skoglund, Kristine Tjøgersen und Helge Sund | http://www.elperroandaluz.de/

Stückauswahl
Helge Sund: Arctic Speed, gespielt von Arktisk Sinfonietta
Lars Skoglund: La Boutique Obscure, hommage à Georges Perec

07.03.18

Love you… not forever!

Love you… not forever!

Love you … not forever!
Granhøj Dans
Mutimediale Tanzperformance (Weltpremiere)
7. und 8. März 2018 | 20:00 Uhr

Die international bekannte Tanzcompany aus Dänemark zum ersten Mal in Berlin!

Ein neugieriger junger Mann entdeckt die Welt der Liebe durch das Smartphone und lotet dabei aus, wie weit sich körperliche Ausdrucksformen ins Virtuelle übertragen und ausstellen lassen.

Durch die Kamera seines Smartphones beobachtet er vier Tänzer*innen, verstrickt in ein Liebesdrama. Diese Live-Momente werden simultan gefilmt und projiziert. Die materielle, physische Körperarbeit der Tänzer*innen erzeugt einen starken Kontrast zur Produktion der virtuellen Welt durch das Smartphone. Die Wahrnehmung des Publikums changiert dabei zwischen dem tatsächlich sich abspielenden Drama und dem, wie der junge Beobachter es erlebt.
Dieser zieht die unverbindliche Reproduktion körperlicher Liebe durch die virtuelle Welt der sogenannten Realität vor. Er lebt sein Leben durch das Smartphone – ein simuliertes Leben. Für ihn bedeutet dies Selbstbestätigung und die Freiheit, sich die Identität und Realität zu erschaffen, der er sich zugehörig fühlt.

Wie wird es für ihn enden?

Die Performance untersucht dabei auch die Infiltration unseres täglichen Lebens durch das Smartphone, welches die immer diffuser werdenden Grenzen zwischen privat, intim und öffentliche letztlich ganz aufhebt.

Die Produktionen der dänischen Company Granhøj Dans entstehen unter der Leitung des Choreographen Palle Granhøj in enger Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen. Besonders ist dabei die durch Palle Granhøj entwickelte Obstruction Technique. Sie ist der Anfangspunkt jeder Produktion. In den letzten 25 Jahren entstanden auf diesem Wege 25 Originalarbeiten. http://www.granhoj.dk/

Dauer ca. 60 Minuten

Mit englischen Untertiteln.

Choreographie / Regie Palle Granhøj Tänzer*innen Sophia Pintzou (Greece), Mikolaj Karczewski (Poland), Laszlo Fulop (Hungary), Aron Leon Darabont (Hungary), Gabriella Bacsó (Hungary) Koproduktion Teater Nordkraft ( Aalborg, DK), Teaterøen ( København, DK), Tanec Praha/ PONEC ( Prag, CZ ) SPAM! rete per le arti contemporanee ( Lucca, IT )

15.03.18

Robar el día

Robar el día

Robar el día (Stiehl den Tag / To Steal the Day)
New Verse Drama Ensemble
Theater (Uraufführung)
15.,16. und 17. März 2018 | 20 Uhr

Nordfrankreich, 1918. Eine Schneiderin betet dafür, dass ihr Mann verwundet wird, damit er aus dem Krieg heimkehren kann. Dieser verzweifelte Akt löst eine Reihe verhängnisvoller Geschehnisse um ihren französischen Mann, einen jugendlichen deutschen Soldaten und dessen verletzten Leutnant aus. Was bedeutet es, ein nutzloser Held zu sein oder eine von aussichtslosem Verlangen ergriffene Frau? Ein feiger Lebenshungriger oder der letzte aufrechte Junge mitten im Niemandsland?

Der mexikanische Dichter und Regisseur Alfredo Félix-Díaz verbindet ein actiongeladenes Drama mit ergreifender Lyrik und beschwört eine vom Krieg zerrissene Landschaft herauf, die spirituell besessen scheint von der Willenskraft der Natur. Stiehl den Tag ist eine dramatische Betrachtung des Konflikts zwischen Natur und Technik, der sich nun, einhundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, zu einem globalen Dilemma entwickelt hat.

In spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Am 16. März mit englischen Übertiteln.

Mit Larissa Offner, Felipe Orobón, Jordi Robles, Jorge Alejandro Suárez, Alberto Wolf | Buch und Regie Alfredo Félix-Díaz | Künstlerische Leitung Carmen Delait | Bühnenbild Ana Karen Orozco | Lieder Matthieu Tanguay-Carel und Alfredo Félix-Díaz | Regieassistenz Ángel Esmediche

Eine New Verse Drama Ensemble Produktion in Koproduktion mit Tallercito und der Mexikanischen Botschaft.

22.03.18

RSB Kammerkonzert

RSB Kammerkonzert

RSB-Kammerkonzert
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
22. März 2018 | 19.30 Uhr

Tickets: https://www.shop.rsb-online.de

Dieses Konzert soll einfach Spaß machen! Dániel Ember, Solo-Hornist des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, hat daher gemeinsam mit vielen Kolleg*innen aus dem Orchester für 2017/2018 ein buntes, kurzweiliges Programm zusammengestellt.

Fehlen darf dabei natürlich nicht Wolfgang Amadeus Mozarts “Ein Musikalischer Spaß” Sextett für zwei Violinen, Viola, Kontrabass und zwei Hörner, neben anderen wie Luciano Berios „Call“ (St. Louis Fanfare) für Blechbläserquintett Kerry Turners „Casbah of Tetouan“ für fünf Hörner, Paul Hindemiths Ouvertüre zum „Fliegenden Holländer“ – allerdings so, wie sie eine schlechte Kurkapelle morgens um 7 am Brunnen vom Blatt spielt – Leonard Bernsteins “Dance Suite” für Blechbläserquintett und Francis Poulenc’ Sonate für Horn, Trompete und Posaune.

Das Konzert wird von Deutschlandfunk Kultur aufgezeichnet.

Florian Dörpholz / Trompete | Patrik Hofer / Trompete | Edgar Manyak / Posaune | Georg Schwark / Tuba
|Dániel Ember / Horn | Anne Mentzen / Horn |Ingo Klinkhammer / Horn | Uwe Holjewilken / Horn | Frank Stephan / Horn | Juliane Manyak / Violine | Rodrigo Bauzá / Violine | Lydia Rinecker / Viola | Georg Boge / Violoncello | Axel Buschmann / Kontrabass

Präsentiert von tip Berlin.

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