KONZEPT

Das ehemalige Stummfilmkino Delphi wird als internationales Zentrum für Kunst und Kultur wiedererweckt, als ein Veranstaltungsort wo ein vielfältiges Spektrum sein zu Hause findet: Theater, Tanz, Oper, Konzert, Performance, Forum, Ausstellung, Film und viele Hybrid-Projekte, die irgendwo dazwischen liegen. Als Produktions- und Performance-Raum bietet das Haus einen einzigartigen und außergewöhnlichen Rahmen, mit exzellenter Akustik für Live-Darbietungen und einer atemberaubenden Ästhetik. Er lädt Künstler ein ihre Ideen zu entfalten, oder auch als Muse für neue Konzepte dienen. Berlin hat zahlreiche Blackbox Räume, aber nicht jedes Projekt ist dafür geeignet. Außergewöhnliche Projekte welche „Outside the box“ denken, finden bei uns ein zu Hause. Zweifellos ist es ein Ort für die freie Szene, aber auch große Institutionen werden von den Möglichkeiten des Delphi angezogen. Von der Transmediale über die Berlinale, Fashion Week Berlin oder auch Hollywood präsentieren sich hier. Dies erlaubt uns ein spartenübergreifendes Netzwerk zu schaffen, mit Künstlern und Publikum gleichermaßen neue Erfahrungen zu sammeln und neue kreative Synergien entstehen zu lassen. Mit unserem Programm zollen wir auch Tribut an die künstlerischen Visionäre der Vergangenheit, welche die reiche Kulturgeschichte Berlins ehren, insbesondere solche der deutschen Stummfilm-Ära, die für das Delphi integraler Bestandteil war. Wie kaum ein anderer Ort der Stadt, verkörpert dieses Theater die lebendige Kulturlandschaft Berlins, ein fruchtbares Umfeld für spannende neue Entwicklungen in der Kunst.

ÜBER UNS

Als wir das ehemalige Delphi entdeckten war unsere unmittelbare Reaktion wie bei den meisten Menschen: Faszination, Begeisterung und Inspiration. Im Jahr 2012 öffneten wir die Türen mit unserer durch den Raum inspirierten ortsspezifischen Oper. Die Nachfrage stieg von allen Seiten; Publikum, Künstler, Presse und auch die Nachbarn wünschten sich mehr im Delphi zu erleben. Ein Einzelprojekt in einem verlassenen Raum verwandelte sich in ein Lebensprojekt. 2013 erhielten wir mit großzügiger Unterstützung des Eigentümers einen zwanzigjährigen Mietvertrag für das Haus. Seitdem haben wir dem Delphi unser Leben gewidmet, diesen Raum mit der aufregendsten und innovativsten Kunst und Kultur füllen. Wir, Nikolaus Schneider (Dresden) und Brina Stinehelfer (New York), sind das kreative Hauptteam von Per Aspera, einer Kultur- und Produktionsgemeinschaft, welche eine breite Palette von Projekten realisierte, bevor sie das ehemalige Delphi übernahmen. Obwohl wir die einzigen zwei Vollzeitmitarbeiter des Hauses sind, wird diese Vision nicht von uns allein geschaffen! Viele Hände, Köpfe und Herzen haben geholfen dieses Projekt dahin zu bringen, wo es heute ist und tragen als Teil eines kollektiven Akts, zur Schaffung einer Institution bei. Auch unsere Künstler und Gäste tragen dazu bei, den Raum zu einem einzigartigen Ort zu machen. All diesen Beiträgen sind wir sehr dankbar und wir freuen uns auf unser Team, welches wie die Aktivitäten wächst und wie es die Infrastruktur des Hauses tut. Wir sind immer daran interessiert neue Menschen kennenzulernen und ein Teil von „uns“ zu werden.

DURCHFÜHRUNG

Das denkmalgeschützte ehemalige Delphi gehört dem kulturellen Erbe Berlins und seinem künstlerischen Gesicht der Zukunft. Wir sind grundsätzlich offen für Konzepte und Ideen jedes Genres: von großen kulturellen Produktionen bis zu kleinen Privatveranstaltungen und alles dazwischen. Wenn Sie ein Konzept und die Möglichkeiten haben dieses zu verwirklichen, können wir Ihnen helfen es zum Leben zu erwecken.
Wir sind auch immer auf der Suche nach neuen Teammitgliedern. Als nicht geförderte gemeinnützige Kulturinstitution, freuen wir uns immer über finanzielle und strukturelle Unterstützung. Bei Fragen zu künstlerischen Veranstaltungen oder Praktika (Produktion, Veranstaltungstechnik und Öffentlichkeitsarbeit), kontaktieren Sie bitte die künstlerische Leitung Brina Stinehelfer. Bei Fragen zu gewerblichen / privaten Veranstaltungen, kontaktieren Sie bitte Geschäftsführer Nikolaus Schneider.

per-aspera.net