Ground

Ground
Olympic Orchestra
Record-Release-Konzert
10. Mai 2018 | 20:00

Das 16-köpfige Olympic Orchestra sprengt die Grenzen zwischen Jazz, Pop und Kammermusik und erinnert damit an Bands wie Sigur Rós, Woodkid und Snarky Puppy. Visuell zeichnet sich das Orchester durch seine minimalistische Ästhetik aus. Mit eindrucksvollen Lichtkonzepten und einer bildhaften Musik wird der Zuhörer auf eine Reise durch Ton und Bild mitgenommen. Die 16 Musiker aus Deutschland und Polen präsentieren nun ihr Debütalbum „Ground“. Mit dabei sind u. a. Mitglieder der „Deutschen Oper“ und Preisträger des renommierten „Burghausen Jazzpreises“.

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KOMPOSITION & LEITUNG Fabian Sackis GESANG Veronika Morscher | Rebekka Ziegler | Laura Totenhagen | Victor Rodriguez STREICHER Magdalena Ksiadzyna | Maria Reich | Paulina Szudrowicz | Margarethe Niebuhr BLÄSER Konstantin Döben | Otto Hirte | Marc Doffey | Jan Landowski RYTHMUS Fabian Sackis | Benjamin Geyer | Leo Eisenach | Lukas Akintaya

ALCHEMY OF PUNK

ALCHEMY OF PUNK
Punk-Oper
11. & 13. Mai | 20:00

ALCHEMY OF PUNK ist eine eklektische Punk-Oper, die aus Elementen der klassischen Musik, barocken Liedern, mittelalterlichen Madrigalen, Punk Musik, Industrial Rock, Kabarett und Chansons komponiert ist. Die Punk-Oper bewegt sich an der Grenze zwischen hoher Kunst und Subkultur, sprengt die Kategorien bezüglich Genre, Gender, Zeit und Alter. Im Vordergrund steht die Erforschung der Zwischenräume zwischen Tanz, Musik, Theater, Video und das Zusammenfügen von klassischer Musik und Punk auf der Suche nach einer möglichen Punk Genealogie.

Mit in den Hauptrollen: die international gefeierte Sopranistin Simone Kermes, die Punk Lady und Underground Diva Mona Mur, die Industrial-Rock Legende En Esch (Ex-KMFDM), Slick Idiot, Pigface, FM Einheit, Gründungsmitglied der Einstürzenden Neubauten und berüchtigter Industrial Musiker, die Krautrock Band Grossmutter, die Französische Chansonistin Zazie de Paris, der Baritonsänger und Leiter des Palast Orchesters Max Raabe, sowie der Konzeptkünste und Musiker Dieter Meier, berühmt u.a. als Mitglied des Electro-Pop-Duos Yello, und viele weitere. Alle diese Künstler verbindet eine stringente Kompromisslosigkeit, Lust auf Grenzüberschreitungen und Anspruch auf Authentizität.

Videotrailer

Aneta Panek – Konzept, Regie, Kamera | Diana Näcke – Montage & Kamera | Ulf Scheel – Tonmeister | Mona Mur – Tonmischung | Patricia Walczak & Misa Namura – Kostüme | Yvonne Joseph & Pascale Jean-Louis – Maske | Jan Bek – Produktion | Stefan Wolf, Marcelo Schmittner & Piotr Mordel – Licht | Tilman Agueras – Technik

Musiker & Performer: Simone Kermes – Sopran | Daniel Heide – Klavier | Matthias Eichhorn – Bass | Jan Roth – Schlagzeug | Mona Mur – Gesang | En Esch – E-Gitarre und Gesang | FM Einheit – elektronische Musik | Zazie de Paris – Gesang | Gerhard A. Schiewe – Akkordeon | Max Raabe – Gesang | Takushi Minagawa – Kontratenor | Rieko Okuda – Elektronisches Klavier | Dieter Meier – Gitarre & Gesang | Gina Schulte Am Hülse – Gesang | Lutz Fahrenkrog-Petersen – Bass | Mike Vamp – Gitarre | Thomas Pfalz – Saxofon & Mundharmonika | Emanuel Hauptmann – Schlagzeug | Parisienne Sasazuka – Drag Queen Striptease | Anna Bloda – Burlesque Performance | Hope Fukiko – Engel | Kostek Szydłowski – Teufel | Susana Abdul Majid – Derwisch | Andrzej T. Wirth – der falsche Prophet | Yoriko Maeno – Tanz | Meritxell Campos Olivé – Tanz | Martin Buczko – Tanz

Berlin Burlesque Week

Berlin Burlesque Week’s
GALA SPECTACULAR!
Burlesque Show
12. Mai 2018 | 20:00
Tickets

Die Berlin Burlesque Week endet mit einem bombastischen Höhepunkt, der GALA SPECTACULAR! Einige der besten Interpret*innen aus Berlin und darüber hinaus bringen eine Woche fantastischer Shows auf den Punkt – mit Drag, Burlesque, Zirkus und mehr! Verpassen Sie nicht diese einmalige Chance, internationale Genre-Stars zu sehen.

Headliner: Michelle L’amour (USA)
Gastgeberin: Koko La Douce (CH)

Mit: Ginger Synne (DE) | Akynos in Koffee (USA) | Ruby Champagne (USA) | Tom Harlow (UK) | Lotta Love (SK) | The Diamond Dahlia (AUS) | Viv Clicquot (CA) | Alexander the Great (USA) | La Viola Vixen (AUS) | Whisky Falls (UK) Stage Crew: Louise the Breeze (FR) | Lolita Va Voom (USA)

http://berlinburlesqueweek.com/

CYBORG-CITY

CYBORG-CITY/die Schlacht um Troja.kon
Borgtheater – cyborg performing theater
18.-20. Mai 2018 |19 Uhr bis 22 Uhr
Weltpremiere
Voranmeldung nötig

Ohne Sie findet das Spiel nicht statt!

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Herakliden-Trilogie auf dem Berliner Performing Arts Festival 2016 begeben wir uns jetzt ins nächste Level – nach CYBORG-CITY 2048, deren Bewohner sich einer simulierten Welt im fortgeschrittenen Stadium unterworfen haben.

Die Zuschauer*innen betreten diese Stadt der Zukunft als Spieler auf Seiten der Cyborgianer oder der Trojakoniken, und kämpfen für oder gegen das Primat der Technisierung und Digitalisierung, für oder gegen die Entkörperlichung des Menschen. Sie gehen von Raum zu Raum und setzen – wie in einem Videospiel – Figuren und damit Szenen und Entwicklungen erst in Bewegung. Wie (Video-)Spieler müssen sie ihre erlernten Fähigkeiten in der Konfrontation unter Beweis stellen.

CYBORG-CITY / die Schlacht um Troja.kon ist die neue Produktion des seriellen Konzepts Cybernetic Organism Theater, das den Zuschauern durch Partizipation die Möglichkeit gibt, die Verantwortung für und die Konsequenz von Digitalisierung und Technisierung zu übernehmen. Das mit einem Gamedesigner gemeinsam entwickelte interaktive Spiel versetzt die virtuelle Welt bzw. die Charaktere eines Video-Computer-Spiels in konkrete Spielvorgänge zwischen Spieler und Schauspieler. Durch Partizipation der Zuschauer wird erlebbar gemacht, was passiert, wenn nicht mehr zwischen Realität und Simulation zu unterscheiden ist, Diversität durch Optimierungszwang verloren gegangen ist, und das Machtzentrum Cyborg-Valley alles zu unterwerfen droht.

Alle sieben Minuten erhält eine 6-köpfige Gruppe Einlass. Bitte buchen Sie eine genaue Zeit und kommen Sie 15 Minuten früher an. Kein Nacheinlass möglich.

CYBORG-CITY ist interaktiv und in deutscher Sprache, gute Deutschkenntnisse sind daher notwendig.

MIT Ensemble Cybernetic Organism Theater | REGIE, DRAMATURGIE, STÜCKENTWICKLUNG Kasteleiner/König | COMPUTERSPIEL CONSULT Inge Ling | BÜHNE N.N. | KOSTÜM Laura Burkhardt | PRODUKTION cyborgproduction
PRODUKTIONSLEITUNG: Sabine Krasemann

In Zusammenarbeit mit: Jugendkulturzentrum Königstadt.
GEFÖRDERT durch Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und das Bezirksamt Berlin-Pankow.

The Wandering

The Wandering
Opera Ivré in Zusammenarbeit mit Per Aspera
Opern-Uraufführung
24. & 25. Mai 2018 | 20:00
27. Mai 2018 | 17:00
6. Juni 2018 | 20:00 (im Programm des Performing Arts Festival)

The Wandering ist eine Oper als Bewusstseinsstrom basierend auf James Joyces Ulysses. Das Libretto entsteht ausschließlich aus Sätzen der berühmten Vorlage, die wie Teile eines Puzzles entnommen und neu zusammengesetzt werden. Mit der gleichen Respektlosigkeit wie Joyce die antike Odyssee in eine moderne Reflexion über den Menschen umwandelt, überträgt The Wandering den Ulysses in eine zeitgenössische Berlin-Geschichte – ein Tongedicht über die Wanderung des heutigen Menschen durch das Leben auf der Suche nach Sinn. Musikalisch entfacht The Wandering durch einfache Kontrapunkte und thematische Wiederholungen ein Feuer in der menschlichen Psyche.

Die Oper ist eine Kollaboration zwischen Opera Ivre (Ken Shakin), der Tacheles Art Academy (Tim Roeloffs, Txus Parras, Anita Greschak) und Per Aspera (Brina Stinehelfer, Theater im Delphi). Stil und Themen speisen sich aus gegenwärtigen und vergangenen Berlin-Referenzen und –Einflüssen. Gemeinsam mit einer Gruppe Außenseitern begeben wir uns auf einen absurden, interaktiven und bewegenden Abstieg in die Unterwelt, auf die Suche nach Hoffnung, Zufriedenheit und letztendlich nach einem lebenswerten Leben.

Ken Shakin, Komponist | Brina Stinehelfer, Regisseurin | Tim Roeloffs, Art Director

Donna Lee, Sopran | Alexander Simoes, Tenor | DaRell Haynes, Bariton | Sabia Kahn, Darstellerin | Udo Wiegand, Darsteller | Sarah McKee, Darstellerin | Ken Shakin, Musikdirektor | Txus Parras, Animation | Anita Greschak, Kostüme | Tilman Agueras, Video, Licht

Berlin Music Video Awards

Berlin Music Video Awards
The “Glittering Carpet” Event
Final Ceremony & Awards
26. Mai | 18:00
Tickets

Nach fünf erfolgreichen Ausgaben dürfen sich die als lokaler Wettbewerb im Jahr 2013 gestarteten Berlin Music Video Awards als eines der größten internationalen Musikvideofestivals bezeichnen. Ohne seine Wurzeln und damit den persönlichen Touch zu vergessen, präsentiert das Festival an vier Tagen Screenings der Gewinnervideos, Preisverleihungen, Live-Shows, Workshops und Partys. Mit dabei sind einige der besten Musikvideo-Macher, namenhafte Produzenten und Labels.

Die glamouröse Abschlusszeremonie verspricht ein abwechslungsreiches Programm mit den Gewinnern, Special Guests und Live-Shows. Mode ist ein integraler Bestandteil von Musikvideos, weswegen den besten alternativen Designer*innen mit einem Fashion Concept inklusive kleiner Modenschau gewürdigt wird.

Nominees

2017 EVENT HIGHLIGHTS VIDEO

www.berlinmva.com/

La Périchole

Opéra-bouffe
nach Jacques Offenbach
Gesungen von Studierenden der HfM Hanns Eisler Berlin

23. und 24. Januar 2018 | 19:30

Tickets: www.tickets.per-aspera.net

Wenn die Straßensängerin mit dem Vizekönig: Die Offenbach-Operette in vier Teilen, inszeniert und gesungen von Studierenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Ein grotesk-absurdes Trauerspiel über Macht, Hunger und die Hoffnung auf ein besseres Leben.

Regie Gabrielė Bakšytė, Christoph Clausen, Johanna Frech, Ruth Asralda | Mentorat Regie Prof. Corinna von Rad | Musikalische Leitung Prof. Byron Knutson | Austattung Lena Bohnet, Doris Mumhofer, Hana Reintges, Philine Stich

Eine Kooperation mit dem ‘Kostüm- und Bühnenbild’ – Studiengang der Weißensee Kunsthochschule Berlin.

RSB Kammerkonzert

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Streichkonzert

25. Januar 2018 | 19:30

AUSVERKAUFT

Lassen Sie dieses Konzert als Gesamtkunstwerk auf sich wirken: Der morbide Charme des alten Stummfilmkinos, die illustrierend-inspirierenden Bilder von der Leinwand hinter dem Kammerorchester und die Musik zwischen Buttergebäck und trocken Brot. Dazu ein gutes Glas Rotwein!

Puccinis Chrysanthemen zu Anfang scheinen sich charmant zu entblättern, um Strawinskys brillanten Saitenhieben Platz zu machen. Steffen Tast findet, dazu passt Georges Méliès’ Film „Reise zum Mond“ aus dem Jahre 1902. Die Kombination verspricht ein sinnliches Abenteuer: informativ, witzig, phantasievoll, amüsant.

Nach der Pause folgt eine krasse „minimal music“ von Steve Reich. Vier Violinen spielen alle das gleiche, jedoch allmählich um Sekundenbruchteile versetzt. Diese Dauerreizung hält man – bei allem Vergnügen – gerade so lange aus, wie das Stück dauert: neun Minuten.

Besser könnte den hochfliegenden Vollblutklängen von Verdis Streichquartett nicht der Boden bereitet werden.

Leitung Steffen Tast

Bodyscape

Elektroakustische Komposition
von Luca Forcucci | Cello: Ulrike Brand
transmediale + CTM Vorspiel 2018

27. Januar 2018 | 19:00

Tickets: www.tickets.per-aspera.net

Bodyscape ist eine ortsspezifische elektroakustische Komposition mit Live-Elektronik und Cello.

Der Raum der Performance, seine architektonische Resonanz und Raumeigenschaften werden miteinbezogen. Der Fokus liegt auf dem Körper als ursprüngliche Quelle von Inspiration und Ton. Grundlage sind überarbeitete Live-Aufnahmen von Performances in der Lab Gallery in San Francisco, USA und in dem Centre Dürrenmatt Neuchâtel, Schweiz. Bodyscape umfasst außerdem Feldaufnahmen aus der Grenzregion zwischen Botswana und Südafrika. Von Dezember 2015 bis Januar 2016 wurde die Forschung auf der Grundlage des Textes „Die Virusepidemie in Südafrika“ des Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt dann in anderen Regionen von Südafrika weitergeführt.
Der Roman wurde ursprünglich in der Kolumne einer Schweizer Zeitung veröffentlicht und beschreibt einen Virus, der weiße Körper in schwarze verwandelt. Ein Text über Privilegien und wie diese in einem bestimmten Kontext bewahrt werden.

Luca Forcucci hat das Land in Gedanken an diesen Text erkundet, und die getrennte Gesellschaft nach dem Ende der Apartheid beobachtet. Die Komposition setzt sich aus Schichten von cut-up Texten, Bildern, Video und Sound zusammen, die Roadmovie-ähnlich zu einem elektroakustischen Stück zusammenfließen. www.lucaforcucci.com

Live-Elektronik, Feldaufnahmen, Komposition, Video Luca Forcucci | Cello Ulrike Brand

HUNTER‐TOMPSON­‐MUSIK

HUNTER‐TOMPSON­‐MUSIK
von HTM Berlin Hamburg
Schauspiel-Eurythmie-Projekt nach einem Text von Judith Hermann

2. Februar 2018 | 20:00

Tickets: www.tickets.per-aspera.net

Bewegung, Szene, Dialog, Erzählung, Musikcollage, Song und Lichtdesign werden zu einem 70-minütigen Bühnenstück verwoben. Im Zentrum steht der gleichnamige Text der Berliner Autorin Judith Hermann aus dem Erzählband „Sommerhaus, später“ (1998 S. Fischer Verlag). Erzählt wird die Geschichte von HUNTER TOMPSON, Bewohner eines heruntergekommenen New Yorker Hotels, ein letztes Asyl für alte Menschen, von der Musik, die ihn inspiriert und einer unerwarteten, letzten Begegnung mit einer jungen Frau.

Ich fand die Melange von Schauspiel und Eurythmie ganz einzigartig, natürlich auch durch die fließenden Wechsel der Rollen, dies Durchmischen und Verschmelzen (…) erfreut und belebt und befriedigt…” (Premierenecho Hamburg 5.11.17 / C.G. Berlin)

Darstellerinnen Charlotte C.Frisch, Bettina Grube, Roswitha Meyer-Wahl | Regisseure Kjell-Johan Häggmark (Choreografie), Bodo Bühling (Schauspiel), | Komponistin Mela Meierhans mit der Musik-Collage*) | Kostümbildnerin Katja Nestle /onnenlinna berlin | Lichtdesign/Soundtechnik: Stephan Kraske

Die Werke von Bach, Mozart, Satie sind gespielt von Laura Gallati , Klavier (Aufn. 2017), die Werke von Meierhans sind gespielt von Felix Kroll, Akkordeon (Aufn. 2017) Aufführungsrechte beim S. Fischer Verlag Frankfurt am Main.

HUNTER-TOMPSON-MUSIK wird unterstützt durch GLS Treuhand, Verein oh-r42 e.V. berlin, Stiftung Evidenz CH, Förderstiftung Anthroposophie, Stiftung EDITH MARYON, Damus Donata e.V. sowie private Spender*innen *