La Périchole

Opéra-bouffe
nach Jacques Offenbach
Gesungen von Studierenden der HfM Hanns Eisler Berlin

23. und 24. Januar 2018 | 19:30

Tickets: www.tickets.per-aspera.net

Wenn die Straßensängerin mit dem Vizekönig: Die Offenbach-Operette in vier Teilen, inszeniert und gesungen von Studierenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Ein grotesk-absurdes Trauerspiel über Macht, Hunger und die Hoffnung auf ein besseres Leben.

Regie Gabrielė Bakšytė, Christoph Clausen, Johanna Frech, Ruth Asralda | Mentorat Regie Prof. Corinna von Rad | Musikalische Leitung Prof. Byron Knutson | Austattung Lena Bohnet, Doris Mumhofer, Hana Reintges, Philine Stich

Eine Kooperation mit dem ‘Kostüm- und Bühnenbild’ – Studiengang der Weißensee Kunsthochschule Berlin.

RSB Kammerkonzert

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Streichkonzert

25. Januar 2018 | 19:30

AUSVERKAUFT

Lassen Sie dieses Konzert als Gesamtkunstwerk auf sich wirken: Der morbide Charme des alten Stummfilmkinos, die illustrierend-inspirierenden Bilder von der Leinwand hinter dem Kammerorchester und die Musik zwischen Buttergebäck und trocken Brot. Dazu ein gutes Glas Rotwein!

Puccinis Chrysanthemen zu Anfang scheinen sich charmant zu entblättern, um Strawinskys brillanten Saitenhieben Platz zu machen. Steffen Tast findet, dazu passt Georges Méliès’ Film „Reise zum Mond“ aus dem Jahre 1902. Die Kombination verspricht ein sinnliches Abenteuer: informativ, witzig, phantasievoll, amüsant.

Nach der Pause folgt eine krasse „minimal music“ von Steve Reich. Vier Violinen spielen alle das gleiche, jedoch allmählich um Sekundenbruchteile versetzt. Diese Dauerreizung hält man – bei allem Vergnügen – gerade so lange aus, wie das Stück dauert: neun Minuten.

Besser könnte den hochfliegenden Vollblutklängen von Verdis Streichquartett nicht der Boden bereitet werden.

Leitung Steffen Tast

Bodyscape

Elektroakustische Komposition
von Luca Forcucci | Cello: Ulrike Brand
transmediale + CTM Vorspiel 2018

27. Januar 2018 | 19:00

Tickets: www.tickets.per-aspera.net

Bodyscape ist eine ortsspezifische elektroakustische Komposition mit Live-Elektronik und Cello.

Der Raum der Performance, seine architektonische Resonanz und Raumeigenschaften werden miteinbezogen. Der Fokus liegt auf dem Körper als ursprüngliche Quelle von Inspiration und Ton. Grundlage sind überarbeitete Live-Aufnahmen von Performances in der Lab Gallery in San Francisco, USA und in dem Centre Dürrenmatt Neuchâtel, Schweiz. Bodyscape umfasst außerdem Feldaufnahmen aus der Grenzregion zwischen Botswana und Südafrika. Von Dezember 2015 bis Januar 2016 wurde die Forschung auf der Grundlage des Textes „Die Virusepidemie in Südafrika“ des Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt dann in anderen Regionen von Südafrika weitergeführt.
Der Roman wurde ursprünglich in der Kolumne einer Schweizer Zeitung veröffentlicht und beschreibt einen Virus, der weiße Körper in schwarze verwandelt. Ein Text über Privilegien und wie diese in einem bestimmten Kontext bewahrt werden.

Luca Forcucci hat das Land in Gedanken an diesen Text erkundet, und die getrennte Gesellschaft nach dem Ende der Apartheid beobachtet. Die Komposition setzt sich aus Schichten von cut-up Texten, Bildern, Video und Sound zusammen, die Roadmovie-ähnlich zu einem elektroakustischen Stück zusammenfließen. www.lucaforcucci.com

Live-Elektronik, Feldaufnahmen, Komposition, Video Luca Forcucci | Cello Ulrike Brand

HUNTER‐TOMPSON­‐MUSIK

HUNTER‐TOMPSON­‐MUSIK
von HTM Berlin Hamburg
Schauspiel-Eurythmie-Projekt nach einem Text von Judith Hermann

2. Februar 2018 | 20:00

Tickets: www.tickets.per-aspera.net

Bewegung, Szene, Dialog, Erzählung, Musikcollage, Song und Lichtdesign werden zu einem 70-minütigen Bühnenstück verwoben. Im Zentrum steht der gleichnamige Text der Berliner Autorin Judith Hermann aus dem Erzählband „Sommerhaus, später“ (1998 S. Fischer Verlag). Erzählt wird die Geschichte von HUNTER TOMPSON, Bewohner eines heruntergekommenen New Yorker Hotels, ein letztes Asyl für alte Menschen, von der Musik, die ihn inspiriert und einer unerwarteten, letzten Begegnung mit einer jungen Frau.

Ich fand die Melange von Schauspiel und Eurythmie ganz einzigartig, natürlich auch durch die fließenden Wechsel der Rollen, dies Durchmischen und Verschmelzen (…) erfreut und belebt und befriedigt…” (Premierenecho Hamburg 5.11.17 / C.G. Berlin)

Darstellerinnen Charlotte C.Frisch, Bettina Grube, Roswitha Meyer-Wahl | Regisseure Kjell-Johan Häggmark (Choreografie), Bodo Bühling (Schauspiel), | Komponistin Mela Meierhans mit der Musik-Collage*) | Kostümbildnerin Katja Nestle /onnenlinna berlin | Lichtdesign/Soundtechnik: Stephan Kraske

Die Werke von Bach, Mozart, Satie sind gespielt von Laura Gallati , Klavier (Aufn. 2017), die Werke von Meierhans sind gespielt von Felix Kroll, Akkordeon (Aufn. 2017) Aufführungsrechte beim S. Fischer Verlag Frankfurt am Main.

HUNTER-TOMPSON-MUSIK wird unterstützt durch GLS Treuhand, Verein oh-r42 e.V. berlin, Stiftung Evidenz CH, Förderstiftung Anthroposophie, Stiftung EDITH MARYON, Damus Donata e.V. sowie private Spender*innen *

Nosferatu mit Live-Soundscape

NOSFERATU
mit symphonischer Klanglandschaft
Sean Derrick Cooper Marquardt & The S&M Accidental Orchestra Experience Berlin
transmediale + CTM Vorspiel 2018

3. Februar 2018 | 19:00

Tickets: www.tickets.per-aspera.net

Friedrich Wilhelm Murnau schrieb 1922 mit der Uraufführung seines Werkes “Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens” Filmgeschichte. Mit dem Screening dieses Klassikers im ehemaligen Stummfilmkino Delphi kehrt der Film nicht nur an einen Ort zurück, der passender nicht sein könnte, sondern wird mit dem improvisierten Liveset des S&M Accidential Orchestra Experience Berlin klangvoll und experimentell untermalt. Die symphonische Klanglandschaft ergänzt um subtile Licht-Installationen ist die post-moderne Antwort auf die sonst üblichen musikalischen Begleitungen.

Das Accidental Orchestra Experience setzt sich immer wieder neu aus verschiedensten Künstlern zusammen und erschafft damit stets neue Klangwelten, Sounds und Improvisationen. Sean Derrick Cooper Marquardt und The S&M Accidental Orchestra Experience performte erstmals und spektakulär 2016 mit ausgezeichneten Musiker*innen und Künstler*innen in The Lime Wharf in London. Das Live-Album Das S & M Accidental Orchestra – Live At Lime Wharf , dieses einzigartigen musikalischen Ereignisses erschien im gleichen Jahr bei Hortus Concluses Records. Im Oktober 2017 performten Sean Derrick Cooper Marquardt und The S&M Accidental Orchestra Experience sehr erfolgreich im Kölner Filmcafé Traumathek ein improvisiertes Soundscape zum Screening des Stummfilmklassikers:
Video Erster Akt
Video Zweiter Akt

Die Premiere im Delphi-Theater präsentiert ein Film-Screening mit experimenteller sinfonischer Begleitung in neuer Besetzung und Performances.

Sean Derrick Cooper Marquardt (Accidental Gitarre) | Wilfried Hanrath (Bass, Sounds) | Jens Prümper, Stefan Zöllner (Elektronik) | Norbert Zajac , Brigitte Küpper (Gesang) | Gaby Bila-Günther (Wort-Performance)| Simone Weißenfels (Klavier) | Anja Kreysing (Klangkünstlerin, Akkordeon) | Oliver Rivera Drew (Schlagzeug, Perkussion) | Diego Ferri (Sampler, Percussions) | Fabio Campagna (organische Elektronik) | Emiliano Pietrini (Theremin) | Ulrike Brand (Violoncello) | Andréa Bryan (Video-Performance) | Aude Françoise (Video, Performance)| Lena Chen aka Femina Non Grata, Cristiana LaFenice Palias (Performance) | Marius Roth (Film- und Kameradokumentation) | Bert Loewenherz (Fotodokumentation)| Kerstin Böttcher (Presse)

Forget Winnetou!

Forget Winnetou! Going Beyond Native Stereotypes in Germany
Regie & Produktion: Red Haircrow
Dokumentarfilm (Premiere)

11. Februar 2018 | 16:00

Tickets: www.tickets.per-aspera.net

Karl Mays beliebter Pseudo-Indianer hat die tatsächliche indigene Bevölkerung jahrzehntelang falsch dargestellt und damit einer weit verbreiteten Aneignung und Ausbeutung ihrer Kulturen den Weg bereitet. Menschen indigener Herkunft sind willkommen, jedoch eigentlich nur, wenn sie die Klischees erfüllen.

Auch in Nordamerika sind sich viele Menschen indigener Herkunft nicht bewusst, dass die Stilisierung als Maskottchen in Deutschland und überall auf der Welt lediglich die Kehrseite tiefgreifender Probleme ist, die sich als systematischer Rassismus, Polizeigewalt und Ungerechtigkeit gegenüber der Minderheit darstellen.

Deutschland repräsentiert als Mikrokosmos all die Kämpfe die weltweit sowohl gegen die Dekolonisierung als auch zu ihren Gunsten stattfinden, zu Gunsten der Vormachtstellung der Weißen, die unsere Welt in Lager gespalten und dabei geholfen hat, sie zu zerstören. Stereotype wurden erfunden um den Weißen den Erhalt ihrer Macht zu sichern…und andere unter Kontrolle zu halten.

Forget Winnetou! kombiniert Live-Action-Szenen, Interviews und Newsclips mit kurzen animierten Sequenzen. https://forgetwinnetou.com/

> Trailer

> Kommentar von Red Haircrow in Süddeutsche Zeitung.

> Interview mit Red Haircrow in der Freitag

Dauer 70-90 Minuten | Sprache English, German | Untertitel German, English
Drehorte Germany; Oklahoma, USA; Tennessee, USA; Pennsylvania, USA

Regisseur & Produzent Red Haircrow | Schnitt Red Haircrow | Musik Johnny Clyde | Standfotografie Jen Osborne, Bernd Sauer-Diete, Viveka Frost, Red Haircrow | Animation & Grafik Red Haircrow, Natasha John, Johnny Clyde | Video-Grafik Red Haircrow, Timo Kiesel, Viveka Frost, Mark D. Williams | Technik Haven Smith, Johnny Clyde

Unheard Of

Kareth Schaffer: Unheard Of
Tanzperformance

30. November 2017 20:00 Uhr
01. Dezember 2017 20:00 Uhr

Eintrittskarten: http://www.tickets.per-aspera.net

Unheard Of untersucht die Kunst des Geräuschemachens (engl. „foley“) als performative Praxis und choreographisches Werkzeug und taucht damit in die Welt der filmischen Post-Produktion ein: die Manipulation von Alltagsobjekten produziert die illusorischen und ominösen Klangwelten des Films. Den Bewegungen der Darsteller*innen liegt eine plastische Auseinandersetzung mit der „realer than real“ Ästhetik des Films zu Grunde; auch wenn es um Bilder geht, die im Alltag gar nicht möglich oder erwünscht sind.

KONZEPT, CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE Kareth Schaffer PERFORMANCE, SOUNDDESIGN Niels Bovri PERFORMANCE, MUSIK Manon Parent PERFORMANCE, LICHTDESIGN Cathy Walsh KOSTÜMDESIGN Lee Meir TECHNISCHE LEITUNG, LICHTDESIGN Michele Piazzi PRODUKTIONSLEITUNG UND PRESSEARBEIT M.i.C.A. – Movement in Contemporary Art EINE PRODUKTION VON Kareth Schaffer GEFÖRDERT AUS Mitteln des Hauptstadtkulturfonds

Link zum Trailer

Tag der offenen Tür Benefiz

Tag der offenen Tür Benefiz

03. Dezember 2017, ab 14:00 Uhr

Wir laden euch herzlich ein, um nach einer langen Pause die Wiedereröffnung des Theaters im Delphi zu feiern, und um die letzten Gelder aufzubringen, die wir brauchen, um den Diebstahl unserer Ausrüstung zu kompensieren.

Wir haben ein spannedes Programm aus Klassischem Konzert, Stummfilm, Theater, Tanz, Hot Jazz, Swing, Burlesque und vielem mehr für euch zusammen gestellt!

Über den Tag verteilt wird es verschiedenste Aktivitäten geben, wie eine Bastelecke für Kinder oder auch eine Spenden-Auktion, bei der ihr wunderbare Dinge, wie eine Massage oder Gutscheine für ein Event ersteigern könnt.

das Programm ist wie folgt :

ab 14:00 Pass The Crayon – Kinder Bastelecke

14:00 Charles Rosen Ensemble – Traditionelle und neue Klassische Musik
15:00 Eroica Berlin – ein von Beethoven inspiriertes Orchester
16:00 Ein Stummfilm mit live Begleitung am Klavier
17:00 SINAI Orchestral Theater – Musikalisches Theater
17:45 Kazuma Glen Motomura – Post break dance trifft martial arts
18:20 Miss Natasha Enquist – Electro-Accordion Chanteuse
18:45 Swing Patrol Berlin – eine Schnupperstunde in den Swing Tanz
19:00 Dizzy Birds – live Hot Jazz and Swing der den Raum aufheizt!
20:00 Cabaret featuring:
>Berlin Belles – 1920’s Chor
>Henna-Elise Selkälä – zeitgemäßer Flamenco
>Anja Pavlova – Burlesque
20:30 Swing DJ von Swing Patrol Berlin- der jeden zum Tanzen bringt

FREIER EINTRITT! Spenden sind willkommen.

Wenn du unser Eröffnungsbenefiz nicht besuchen kannst, gibt es noch die Möglichkeit, uns durch unsere Crowdfunding Kampagne zu unterstützen: https://www.startnext.com/rettet-das-theater-im-delphi Wir haben unsere Ziel immer noch nicht erreicht.

More Than One Species

More Than One Species
Choreographie: Takako Suzuki

05. Dezember 2017, 20:00 Uhr – Deutschlandpremiere
06. Dezember 2017, 20:00 Uhr

Eintrittskarten: http://www.tickets.per-aspera.net

“More than one species” ist ein Dialog über die in der georgischen Kultur manifestierte und zugleich verborgene Sexualität. Das Stück untersucht die Wahrnehmung des menschlichen Körpers, seine Freiheiten und Zwänge während der letzten Jahrzehnte dieses Landes.

Die Tänzer und Musiker kommen aus der traditionellen sowie der experimentellen Tanz- und Musikszene. Sie bringen ihre Erfahrung ein, um eine Installation zu schaffen, in welcher der Arbeitsprozess durch persönliche Interviews, Mythen, Legenden und Bilder aus der bildenden Kunst und dem realen Leben inspiriert wird.

Das Stück ist Teil des Cross-Plattform-Projektes „The Mysterious Georgian Body“. Mit verschiedenen künstlerischen Aktivitäten zielt das Projekt darauf ab, Georgiens jüngste Geschichte der Sexualität zu reflektieren.

KONZEPT, REGIE und CHOREOGRAPHIE Takako Suzuki | JP/DE
KOMPOSITION Matthias Müller | DE

TANZ Elene Enukidze, Giorgi Gulisashvili, Lasha Mdzinarishvili | GE

MUSIK Giorgi Iremashvili (Schlagwerk), Giorgi Zenaishvili (Streichinstrumente) | GE, Matthias Müller (Posaune)

KOSTÜM Simon Machabeli | GE

LICHT Vazha Aprasidze, Tilman Agueras | GE/DE

RAUM Takako Suzuki

KÜNSTLERISCHE BERATUNG Inna Margvelashvili | GE

PRODUKTION Salomé Jashi | GE/DE 

“More than one species” ist eine georgisch-deutsche Koproduktion, produziert von Indigo Publishing mit Unterstützung des Internationalen Koproduktionsfonds des Goethe-Instituts, des Georgischen Ministeriums für Kultur und Denkmalschutz, der Gemeinde Tiflis, Frauenfonds Georgien, BetterFly Advertising, in Partnerschaft mit dem South Caucasus Contemporary Dance and Experimental Art Festival Tiflis. Das Stück ist Teil des Georgisch-Deutschen Jahres 2017.