RETTET DAS THEATER

RETTET DAS THEATER IM DELPHI

CROWDFUNDING KAMPAGNE
Seit dem existenzbedrohenden Einbruch und Diebstahl unseres gesamten Equipments, arbeiten wir mit Hochdruck daran, wie geplant im Dezember zu eröffnen. Bitte teilt und unterstützt unsere Kampagne hier.
Herzlichen Dank.
 
 
 
 
 

Wiedereröffnung

WIEDERERÖFFNUNG

Am 2. und 3. Dezember werden wir ein Wochenende voller Veranstaltungen haben um die Wiedereröffnung des Theaters zu feiern – und um unsere Crowdfunding Kampagne zu unterstützen, damit wir auch in Zukunft die Türen öffnen können. Freuen Sie sich auf ein vielfältiges Programm. Mehr in Kürze hier.
 
 

Sanierung

SANIERUNG

Seit Februar 2017 wird das Delphi aufwändig saniert. Aber keine Sorge. Die Patina bleibt! Wir erhalten den Innenraum so wie wir ihn kennen.
Es wird u.a. eine neue Lüftung eingebaut, eine moderne Entrauchungsanlage für den Brandschutz, eine Schallschutzwand und neue Elektrik.
Während das Delphi sein Aussehen behält, wird es besser laufen als zuvor.
 

Unheard Of

Kareth Schaffer: Unheard Of
Tanzperformance

30. November 2017 20:00 Uhr
01. Dezember 2017 20:00 Uhr

Eintrittskarten: http://www.tickets.per-aspera.net

Unheard Of untersucht die Kunst des Geräuschemachens (engl. „foley“) als performative Praxis und choreographisches Werkzeug und taucht damit in die Welt der filmischen Post-Produktion ein: die Manipulation von Alltagsobjekten produziert die illusorischen und ominösen Klangwelten des Films. Den Bewegungen der Darsteller*innen liegt eine plastische Auseinandersetzung mit der „realer than real“ Ästhetik des Films zu Grunde; auch wenn es um Bilder geht, die im Alltag gar nicht möglich oder erwünscht sind.

KONZEPT, CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE Kareth Schaffer PERFORMANCE, SOUNDDESIGN Niels Bovri PERFORMANCE, MUSIK Manon Parent PERFORMANCE, LICHTDESIGN Cathy Walsh KOSTÜMDESIGN Lee Meir TECHNISCHE LEITUNG, LICHTDESIGN Michele Piazzi PRODUKTIONSLEITUNG UND PRESSEARBEIT M.i.C.A. – Movement in Contemporary Art EINE PRODUKTION VON Kareth Schaffer GEFÖRDERT AUS Mitteln des Hauptstadtkulturfonds

Link zum Trailer

Tag der offenen Tür Benefiz

Tag der offenen Tür Benefiz

03. Dezember 2017, ab 14:00 Uhr

Wir laden euch herzlich ein, um nach einer langen Pause die Wiedereröffnung des Theaters im Delphi zu feiern, und um die letzten Gelder aufzubringen, die wir brauchen, um den Diebstahl unserer Ausrüstung zu kompensieren.

Wir haben ein spannedes Programm aus Klassischem Konzert, Stummfilm, Theater, Tanz, Hot Jazz, Swing, Burlesque und vielem mehr für euch zusammen gestellt!

Über den Tag verteilt wird es verschiedenste Aktivitäten geben, wie eine Bastelecke für Kinder oder auch eine Spenden-Auktion, bei der ihr wunderbare Dinge, wie eine Massage oder Gutscheine für ein Event ersteigern könnt.

das Programm ist wie folgt :

ab 14:00 Pass The Crayon – Kinder Bastelecke

14:00 Charles Rosen Ensemble – Traditionelle und neue Klassische Musik
15:00 Eroica Berlin – ein von Beethoven inspiriertes Orchester
16:00 Ein Stummfilm mit live Begleitung am Klavier
17:00 SINAI Orchestral Theater – Musikalisches Theater
17:45 Kazuma Glen Motomura – Post break dance trifft martial arts
18:20 Miss Natasha Enquist – Electro-Accordion Chanteuse
18:45 Swing Patrol Berlin – eine Schnupperstunde in den Swing Tanz
19:00 Dizzy Birds – live Hot Jazz and Swing der den Raum aufheizt!
20:00 Cabaret featuring:
>Berlin Belles – 1920’s Chor
>Henna-Elise Selkälä – zeitgemäßer Flamenco
>Anja Pavlova – Burlesque
20:30 Swing DJ von Swing Patrol Berlin- der jeden zum Tanzen bringt

FREIER EINTRITT! Spenden sind willkommen.

Wenn du unser Eröffnungsbenefiz nicht besuchen kannst, gibt es noch die Möglichkeit, uns durch unsere Crowdfunding Kampagne zu unterstützen: https://www.startnext.com/rettet-das-theater-im-delphi Wir haben unsere Ziel immer noch nicht erreicht.

More Than One Species

More Than One Species
Choreographie: Takako Suzuki

05. Dezember 2017, 20:00 Uhr – Deutschlandpremiere
06. Dezember 2017, 20:00 Uhr

Eintrittskarten: http://www.tickets.per-aspera.net

“More than one species” ist ein Dialog über die in der georgischen Kultur manifestierte und zugleich verborgene Sexualität. Das Stück untersucht die Wahrnehmung des menschlichen Körpers, seine Freiheiten und Zwänge während der letzten Jahrzehnte dieses Landes.

Die Tänzer und Musiker kommen aus der traditionellen sowie der experimentellen Tanz- und Musikszene. Sie bringen ihre Erfahrung ein, um eine Installation zu schaffen, in welcher der Arbeitsprozess durch persönliche Interviews, Mythen, Legenden und Bilder aus der bildenden Kunst und dem realen Leben inspiriert wird.

Das Stück ist Teil des Cross-Plattform-Projektes „The Mysterious Georgian Body“. Mit verschiedenen künstlerischen Aktivitäten zielt das Projekt darauf ab, Georgiens jüngste Geschichte der Sexualität zu reflektieren.

KONZEPT, REGIE und CHOREOGRAPHIE Takako Suzuki | JP/DE
KOMPOSITION Matthias Müller | DE

TANZ Elene Enukidze, Giorgi Gulisashvili, Lasha Mdzinarishvili | GE

MUSIK Giorgi Iremashvili (Schlagwerk), Giorgi Zenaishvili (Streichinstrumente) | GE, Matthias Müller (Posaune)

KOSTÜM Simon Machabeli | GE

LICHT Vazha Aprasidze, Tilman Agueras | GE/DE

RAUM Takako Suzuki

KÜNSTLERISCHE BERATUNG Inna Margvelashvili | GE

PRODUKTION Salomé Jashi | GE/DE 

“More than one species” ist eine georgisch-deutsche Koproduktion, produziert von Indigo Publishing mit Unterstützung des Internationalen Koproduktionsfonds des Goethe-Instituts, des Georgischen Ministeriums für Kultur und Denkmalschutz, der Gemeinde Tiflis, Frauenfonds Georgien, BetterFly Advertising, in Partnerschaft mit dem South Caucasus Contemporary Dance and Experimental Art Festival Tiflis. Das Stück ist Teil des Georgisch-Deutschen Jahres 2017.

Don Giovanni in Schweden

Don Giovanni in Schweden
Cinema Cantabile

09. Dezember 2017, 20:00 Uhr

Eintrittskarten: http://www.tickets.per-aspera.net

Konzept und Regie: Agnes Fabich & Franziska Guggenbichler Beck

Cinema Cantabile beschäftigt sich in dieser Produktion mit einem der vielschichtigsten Oeuvres der Musikgeschichte: “Don Giovanni” von Wolfgang Amadeus Mozart. Don Giovanni versetzt eine Ortschaft in Unruhe und die Geschichte von Leidenschaft, Obsession und Ehrverlust nimmt ihren Lauf. Die Darsteller auf der Leinwand sind stumm. Ein Opernsänger und eine Opernsängerin synchronisieren ihre Lippenbewegungen live vor der Kinoleinwand. So erzählen die Musik und die Bilder auf der Leinwand je ihre eigene Geschichte. Der Stummfilmpianist Richard Siedhoff verfasst eigens für diese Performance eine Komposition, die auf Mozarts Musik basiert. Der Film entstand im Rahmen einer Künstlerresidenz in Huskvarna, Schweden, im Sommer 2016.

Im Anschluss wird der Stummfilm „Sherlock Jr.“ von Buster Keaton – am Klavier begleitet von Richard Siedhoff – gezeigt.

Sopran: Marielou Jacquard; Bass: Andreas Neher; Klavier: Richard Siedhoff
Schauspieler: Don Giovanni: Tobias Frandell; Zerlina: Sabina Koggdal; Leporello: Johan Norström; Father: Leif A Jansson; Anna: Emelie Henningsson

Winterreise

Winterreise
Puccini’s Toaster

17. Dezember 2017, 19:00 Uhr

Eintrittskarten: http://www.tickets.per-aspera.net

Konzept und Musikalische Leitung: Caroline Staunton & Rebecca Lang

Advent, Advent! Wir wünsche uns kein Weihnachtsoratorium sondern einen Liedzyklus! Unser Geschenk ist Schubert‘s Winterreise- ein bisschen anders als man es kennt: Pro Lied ein Sänger, also insgesamt 24 Sänger/innen unterschiedlichster Stimmfächer: Baritone, Tenöre, Mezzosoprane und Soprane. Außerdem natürlich ein heldenhafter Pianist, ein einziger für alle 24 Lieder. Macht euch mit unserem Ensemble auf eine Reise durch die Winterzeit und lasst euch verzaubern von Liedern über Liebe und Sehnsucht in all ihren Farben.

Konzept und Musikalische Leitung: Caroline Staunton & Rebecca Lang

Gute Nacht – Joa Helgesson
Die Wetterfahne – Katrin Le Provost
Gefrorene Tränen – Julien Ségol
Erstarrung – Julie Wyma
Der Lindenbaum – Rachel Fenlon
Wasserflut – Tyler Clarke
Auf dem Flusse – Ziad Nehme
Rückblick – Vera-Lotte Böcker
Irrlicht – Sarah Ring
Rast – Davia Bouley
Frühlingstraum – Julian Arsenault
Einsamkeit – Laura Atkinson
Die Post – Reuben Walker
Der greise Kopf – Stephen Bronk
Die Krähe – Sylvia Klein-Bronk
Letzte Hoffnung – Marie-Audrey Schatz
Im Dorfe – Seth Carico
Der stürmische Morgen – Robert Watson
Täuschung – Caitlin Redding
Der Wegweiser – Allen Boxer
Das Wirtshaus – Markus Brück
Mut! – Sally Drutman
Die Nebensonnen – Mary Osborne
Der Leiermann – Jason Steigerwalt

KLAVIER – JEAN-PAUL PRUNA

Das Wintermärchen

Das Wintermärchen von William Shakespeare
Shakespeare Company Berlin

21./22./23. Dezember 2017, jeweils 19:30 Uhr und
28./29./30. Dezember 2017, jeweils 19:30 Uhr

Eintrittskarten: http://www.tickets.per-aspera.net

Berührende Familiengeschichte mit märchenhaftem Ausgang, inszeniert mit Puppenspiel, Live-Musik und einem wandlungsfähigen Ensemble

In seinem versöhnlichen und gehaltvollen Spätwerk variiert Shakespeare auf beeindruckende Weise gleich mehrere seiner großen Themen, Rivalität und Eifersucht, Tatkraft und Intrige, junge Liebe und späte Erkenntnis zu einer bewegenden Familiengeschichte über Verblendung, Verirrung und Versöhnung.
Die märchenhaften Elemente setzt die Inszenierung mit lebensnahen Puppen um, die von den Schauspielern gespielt und gesprochen werden, während die dramatischen Szenen uns als höchst emotionales Kammerspiel vor Augen führen, dass Eifersucht und Machtmissbrauch zeitlose Phänomene sind, die nur durch menschliche Entwicklung transformiert und aufgelöst werden können. Das wandelbare, raffiniert eingesetzte Bühnenbild lädt das Publikum zur Fantasiereise und zum Eintauchen in verschiedene Welten ein, die Shakespeare auch hier wieder kunstvoll miteinander verwoben hat: Die Königreiche Sizilien und Böhmen, die sich trotz jahrelanger Freundschaft ihrer Potentaten plötzlich zerstreiten, stehen symbolisch für den Unfrieden in der Welt, der entstehen kann, wenn nur zwei Machthaber sich entzweien und die Folgegenerationen zwingen wollen, ihren Hass zu teilen.
Mit vier Schauspielern, Puppenspiel und Live-Musik wird das WINTERMÄRCHEN zu einer feinen, psychologisch genauen und dennoch in den theatralen Mitteln spektakulären Inszenierung.

Regie, künstlerische Leitung und Übersetzung: Christian Leonard
Musik: Katharina Kwaschik und Nico Selbach
Puppenbau und Puppenspielberatung: Esther Nicklas
Ausstattung: Gabriele Kortmann, Licht und Technik: Raimund Klaes
Maske: Tamara Zenn, Regiemitarbeit: Emilia Schlosser
Mit: Katharina Kwaschik, Johanna-Julia Spitzer, Nico Selbach, Thilo Herrmann
www.shakespeare-company.de